Holztransporter im Wald umgekippt

Umgestürzter Holztransporter

Datum: Montag 18.05.2020 
Alarmzeit: 15:22 Uhr 
Dauer: 2 Stunden 
Art: Hilfeleistung > VU3 
Einsatzort: Wald zwischen Wahle und Fürstenau 
Einsatzleiter: OrtsBM Vechelde-Wahle 
Fahrzeuge: ELW 1, HLF 20/16, TLF 16/25, RW 1 
Weitere Kräfte: Bergungsunternehmen, FwSp Denstorf/Klein Gleidingen, NEF Peine, Polizei, Revierförster, RTW Vechelde (ASB Peine) 


Einsatzbericht:

Mit dem Stichwort „Umgestürzter Holz-LKW“ wurden die Einsatzkräfte des Feuerwehrschwerpunktes Vechelde/Wahle um 15:22 Uhr, zusammen mit dem Feuerwehrstützpunkt Denstorf/Kl. Gleidingen und Rettungsdiensteinheiten, von der Integrierten Regionalleitstelle Braunschweig/Peine/Wolfenbüttel alarmiert.

Dank einer exakten Beschreibung der Einsatzstelle durch den Leitstellendisponenten konnten die Besatzungen des Einsatzleitwagens, des Rüstwagens und des Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug die Einsatzstelle mitten im Wald, östlich von Fürstenau, schnell finden.

Beim Abtransport von Holz hatte ein LKW-Fahrer mit seiner Sattelzugmaschine und angekuppeltem Dreiachs-Holzsattelauflieger auf einem Waldweg eine Rechtskurve geschnitten. Die Achsen des Aufliegers waren deshalb in einen Graben gerutscht und das gesamte Gespann war umgekippt. Der leicht verletzte Fahrer wurde beim Eintreffen der Rüstkomponenten der Feuerwehr Vechelde/Wahle bereits von der Besatzung eines Rettungswagens behandelt.
Die Einheiten der Ortsfeuerwehr Denstorf/Kl. Gleidingen mussten nicht mehr einsetzen und rückten wieder in ihr Feuerwehrhaus ein.

Da aus dem Tankstutzen des Dieseltanks der Sattelzugmaschine Kraftstoff austrat, musste zur Vermeidung eines Umweltschadens der Tank geleert werden. Dazu wurde von der Ortsfeuerwehr Sierße/Fürstenau der dort stationierte Gerätewagen Logistik 1 mit Auffangraum und einer speziellen Handpumpe angefordert. Eine Vechelder Firma stellte zusätzlich einen speziellen IBC-Behälter als Auffangraum zur Verfügung. Dieser wurde mittels des Gerätewagens der Einsatzstelle zugeführt. Da der LKW auf den Tankstutzen lag, wurde der Dieseltank mit einem Blechaufreißer gewaltsam geöffnet – so konnten 300 Liter Diesel abgepumpt werden. An der Einsatzstelle haben wir mit der Ortsfeuerwehr Sierße/Fürstenau, dem Rettungsdienst, der Polizei, dem Revierförster, einem Peiner Bergungsunternehmen und mit Mitarbeitern der Holztransportfirma gut zusammengearbeitet.