Mit zwei Trupps und zwei C-Rohren Kellerbrand in Liedingen gelöscht

Datum: Montag 24.08.2020 um 08:29
Alarmierungsart: DME
Dauer: 2 Stunden
Einsatzart: Brand > F2
Einsatzort: Liedingen: Bodenstedter Straße
Einsatzleiter: OrtsBM Vechelde-Wahle
Fahrzeuge: ELW 1, HLF 20/16, DLK 23/12, TLF 16/25
Weitere Kräfte: FwSp Bettmar, OrtsF Sierße/Fürstenau, Polizei, RTW Vechelde (ASB Peine)


Einsatzbericht:

Um 08:29 Uhr wurde unsere Drehleitergruppe mit dem Stichwort „Feuer 2 – verdächtiger Rauch“ im Bereich der Kreisstraße 25 bei Liedingen, zusammen mit den Ortsfeuerwehren des Löschverbundes West, alarmiert. Durch die immer noch „coronabedingte“ Reduzierung der Fahrzeugbesatzungen rückte nicht nur der Einsatzleitwagen mit der Drehleiter und dem Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug aus, sondern etwas zeitversetzt auch das Tanklöschfahrzeug.

Auf einem bäuerlichen Anwesen am Ortsausgang Liedingens entpuppte sich der gemeldete „verdächtige Rauch“ als intensiver Kellerbrand in einem Heizungs- und Wäscheraum.

Der Feuerwehrstützpunkt Bettmar, der als erste Einheit am Einsatzort eingetroffen war, hatte bereits die Lage erkundet und eine Wasserversorgung von einem nahen Überflurhydranten aufgebaut.

Nach der Übernahme der Einsatzleitung durch unseren Ortsbrandmeister ging zunächst ein Trupp unter Atemschutz mit einem Hohlstrahlrohr im Luftstrom eines Überdrucklüfters in den Keller vor. Nachdem es gelungen war eine in den Keller führende Außentür mittels eines übernommenen Schlüssels zu öffnen, wurde ein zweites C-Rohr in den Keller vorgenommen.

Trotz des schnell und intensiv vorgetragenen Löschangriffs konnte großer Schaden leider nicht verhindert werden: Sowohl die Heizungsanlage, als auch drei Waschmaschinen bzw. Wäschetrockner wurden ein Raub der Flammen. Die Wasser- und Elektroversorgung ist im Gebäude durch den Brandschaden unterbrochen – die Polizei wird die Ursache des Brandes ermitteln.

Unterstützt wurden die Einsatzkräfte unserer Wehr durch die Atemschutzgeräteträger des Feuerwehrstützpunktes Bettmar und der Ortsfeuerwehr Sierße/Fürstenau, einerseits bei der Schlauchführung im Gebäude und andererseits bei den Nachlöscharbeiten. Die Zusammenarbeit der Wehren, aber auch die Unterstützung der Feuerwehrwehrarbeit durch eine Rettungswagenbesatzung und durch die Polizei funktionierte hervorragend.