PKW gegen LKW – 250 Liter Diesel ausgelaufen

Datum: Dienstag 02.03.2021 um 07:52
Alarmierungsart: DME
Dauer: 1 Stunde 30 Minuten
Einsatzart: Hilfeleistung > VU1
Einsatzort: B1: Umgehungsstraße Abzweig Gewerbegebiet Vechelde West
Einsatzleiter: OrtsBM Vechelde-Wahle
Fahrzeuge: ELW 1, HLF 20/16
Weitere Kräfte: Polizei, RTW Vechelde (ASB Peine), Straßenbaulastträger, Untere Wasserbehörde LK Peine


Einsatzbericht:

Um 7:52 Uhr wurden unsere Einsatzkräfte zu einem Verkehrsunfall zwischen einem LKW mit Sattelauflieger und einem PKW gerufen. Ereignet hatte sich der Verkehrsunfall im westlichen Bereich der Umgehungsstraße Vechelde, Abzweigung Gewerbegebiet.

Offensichtlich wollte ein LKW mit Sattelauflieger aus dem Gewerbegebiet (Hildesheimer Straße) kommend, links auf die Umgehungsstraße in Richtung Bettmar abbiegen. Dabei muss der Fahrer einen aus Bettmar kommenden PKW übersehen haben. So fuhr die Fahrerin des PKW, wohl fast ungebremst, in den Bereich zwischen Fahrerhaus und Dieseltank der Sattelzugmaschine.

Beim Eintreffen der Löschgruppe wurde die PKW-Fahrerin bereits von der Besatzung des kurz vorher eingetroffenen Rettungswagens betreut und behandelt. Aus dem zerbeulten und aufgerissenen Dieseltank der Sattelzugmaschine floss in einem daumendicken Strahl Dieselkraftstoff auf die Straße und von dort in den Seitenbereich der Bundesstraße 1.

Der austretende Dieselkraftstoff wurde mit mehreren Schuttmulden aufgefangen und der „Dieselsee“ wurde von unseren Einsatzkräften mit Ölbindemittel eingedeicht. Zur Aufnahme des noch im Tank befindlichen Kraftstoffes wurde die OrtsF Sierße/Fürstenau nachalarmiert. Diese OrtsF verfügt über besondere „Ölwehrgeräte“. Allerdings war der Einsatz der OrtsF Sierße/Fürstenau deshalb nicht mehr erforderlich, da der Tank inzwischen in unser verfügbares Auffangmaterial leergelaufen war. Da der LKW-Fahrer vor Fahrtantritt sein Fahrzeug betankt hatte war schnell klar, dass ca. 250 Liter Diesel ausgelaufen waren – teilweise in einen Graben hinein.

Wie immer an derartigen Einsatzstellen arbeiteten Feuerwehr, Rettungsdienst, die Untere Wasserbehörde des Landkreises Peine, die Polizei sowie die Mitarbeiter des Straßenbaulastträgers (Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr – Geschäftsbereich Wolfenbüttel) Hand in Hand und zielführend zusammen.

Für die umfänglichen Reinigungsarbeiten musste die Bundesstraße 1 zwischen dem Kreisel B1/B65 und der Abzweigung nach Liedingen längere Zeit gesperrt werden.