Einsatz im Schienenbereich

Datum: Sonntag 15.08.2021 um 00:04
Alarmierungsart: DME
Dauer: 1 Stunde 30 Minuten
Einsatzart: Hilfeleistung > VU3S
Einsatzort: Bahnstrecke: Hannover – Braunschweig
Einsatzleiter: OrtsBM Vechelde-Wahle
Fahrzeuge: ELW 1, HLF 20/16, DLK 23/12, TLF 16/25, RW 1
Weitere Kräfte: Bundespolizei, NEF Peine, Polizei, RTW Vechelde (ASB Peine)


Einsatzbericht:

Mit dem Stichwort VU3S und der Bemerkung „Person unter Schienenfahrzeug“ wurden die Kameradinnen und Kameraden einer Nachtschleife, zusammen mit dem Feuerwehrstützpunkt Vallstedt/Alvesse, der Ortsfeuerwehr Wierthe, einem Rettungswagen der Rettungswache Vechelde und dem Notarzteinsatzfahrzeug aus Peine, von der Integrierten Regionalleitstelle Braunschweig/Peine/Wolfenbüttel alarmiert.

Nach einer Information der Notfallleitstelle der Bahn AG kam es auf der der Bahnstrecke Hannover – Braunschweig auf Höhe der Ortschaft Wierthe zu einem Zusammenstoß eines Güterzuges und einer Person bzw. mit einem unbekannten Gegenstand. Der Güterzug kam im Bereich Groß Gleidingen zum Stehen.

Mit dem erweiterten Rüstzug (ELW 1, HLF 20/16, RW 1, TLF 16/25 und DLK 23/12) rückten die Einsatzkräfte zur Einsatzstelle im Bereich Wierthe aus. Aufgrund der aktuellen Straßensperrungen in den Nord-Süd-Verbindungen erfolgte die Anfahrt über die K57 (B1 Richtung Groß Gleidingen).

Bereits auf der Anfahrt wurde der Besatzung des ELW 1 von Leitstelle mitgeteilt, dass ein „Sperrfax“ der Bahn vorliegt und somit ein gefahrloses Arbeiten für die Einsatzkräfte im Gleisbett möglich ist.

ELW 1 und HLF 20/16 setzten zusammen mit den Feuerwehren Vallstedt/Alvesse und Wierthe im Bereich der Anrufschranke Wierthe zur Erkundung ein. Einige „Bahnkilometer“ mussten fußläufig erkundet werden. Die restlichen Einheiten blieben zunächst im Bereich Fabrikstraße in Wierthe in Bereitstellung.

Im weiteren Verlauf wurde die Besatzung des RW 1 zur Erkundung der Bahnstrecke im Bereich Sonnenberg/Groß Gleidingen eingesetzt. Der leistungsstarke Arbeitsstellenscheinwerfer und das UNIMOG-Fahrgestell des Rüstwagens waren dabei vorteilhaft.

Nach ca. 45 Minuten konnten die Maßnahmen abgebrochen werden. Trotz umfänglicher Suchmaßnahmen konnte weder eine Person noch ein Gegenstand im Gleisbereich festgestellt werden. Auch am betroffenen Güterzug konnten vom Lokführer keine Beschädigungen festgestellt werden. Die Einsatzstelle wurde an die Bundespolizei übergeben und alle Feuerwehr- und Rettungsdienstkräfte rückten in ihre Standorte ein.