Brennt Trafostation

Datum: Donnerstag 03.04.2014 um 20:55
Alarmierungsart: DME
Dauer: 1 Stunde 36 Minuten
Einsatzart: Brand > F2
Einsatzort: Vechelde: Meisenweg
Fahrzeuge: ELW 1, HLF 20/16, DLK 23/12, TLF 16/25, RW 1


Einsatzbericht:

Zu einem Feuer in der Trafostation im Meisenweg in Vechelde wurden die Einsatzkräfte des Feuerwehrschwerpunktes Vechelde Wahle, zusammen mit einem RTW der Rettungswache Vechelde (ASB Peine), von der Integrierten Regionalleitstelle Braunschweig/Peine/Wolfenbüttel alarmiert.
 
Da sich noch einige Kameradinnen und Kameraden nach der Gerätepflege im Feuerwehrhaus befanden, konnte der ELW 1, das HLF 20/16 und die DLK 23/12 bereits kurze Zeit nach der Alarmierung ausrücken. Das TLF 16/15 und der RW 1 folgten kurze Zeit später mit den von zu Hause kommenden Einsatzkräften.
 
Folgende Lage wurde vorgefunden:
Aus der Trafostation im Meisenweg in Vechelde quoll leichter Rauch aus der Stationstür. Von der Leitstelle kam eine Info des Energieversorgers – wir sollten die Einsatzstelle weiträumig absperren und das Eintreffen eines Monteurs abwarten.
Die Einsatzstelle wurde mittels DLK und Lichtmast vom HLF ausgeleuchtet. Des Weiteren wurde ein Einsatz mit Bereitstellung durchgefürt.
 
Nach dem Eintreffen des Monteurs wurde die Trafostation geöffnet. Der Raum war verraucht und es waren in einem 20kV Schaltschrank Flammen zu sehen. Der Monteur verschloss die Station und fuhr eine zweite Trafostation an, um die Trafostation im Meisenweg spannungsfrei zu schalten.
 
Nach der Rückkehr des Monteurs des Energieversorgers wurde die Station wieder geöffnet und mittels Lichttraverse vom HLF ausgeleuchtet. Des Weiteren wurde der Raum mittels des Elektro-Überdrucklüfters der DLK belüftet. Danach konnte der Monteur, ausgesrüstet mit unserem Mehrgasmessgerät, den Raum betreten und die Hauptsicherungen ziehen.
 
Danach wurde vom Angriffstrupp des HLF ein Schaltschrank, indem Öl aus einem 20kV Endverteiler ausgetreten war und sich entzündet hatte, mittels CO2 geflutet. Danach wurde die Trafostation, wie bereits im gesamten Verlauf, mittels unserer Wärmebildkamera kontrolliert. Es waren aber keine weiteren Maßnahmen mehr erforderlich.
 
Die Einsatzstelle wurde an den Monteur des Energieversorgers übergeben.