Über 5.000 Quadratmeter Hallenflächen in Flammen

Datum: Montag 25.07.2022 um 05:38
Alarmierungsart: AlarmApp, DME
Dauer: 4 Stunden 26 Minuten
Einsatzart: Brand > B 4
Einsatzort: Stederdorf: Edemissener Straße
Einsatzleiter: EL Peine
Fahrzeuge: ELW 1, HLF 20/16, DLK 23/12, MTF 2
Weitere Kräfte: diverse Einheiten aus dem Landkreis Peine, diverse Einheiten aus der Region Hannover, diverse Einheiten aus der Stadt Braunschweig


Einsatzbericht:

Beim Eintreffen unserer Drehleitergruppe in Stederdorf standen bereits ca. 5.000 Quadratmeter Hallenfläche in Flammen – insofern war kaum noch etwas zu retten, außer die Nachbargebäude! Mühe haben wir uns gegeben und die Nachbargebäude abgeschirmt, dabei stark transpiriert … – kurz gesagt: vier Stunden lang gekämpft.

Als um 05:41 Uhr unsere Einsatzkräfte von der Integrierten Regionalleitstelle „geweckt“ wurden, waren die Peiner Ortsfeuerwehren bereits über 20 Minuten im Einsatz und bedurften dringend der Unterstützung, die wurde fast aus dem gesamten Kreisgebiet angefordert und geleistet. Später wurden auch noch Feuerwehreinheiten aus der Region Hannover und der Stadt Braunschweig hinzugezogen.

Gleich nach dem Abrücken vom Feuerwehrhaus war uns klar: Das dauert länger, eine mächtige Rauchsäule war bereits von Vechelde aus erkennbar. Vor Ort erhielten wir vom Peiner Stadtbrandmeister den Auftrag, im Bereich der Edemissener Straße (Höhe Zoppoter Straße) den brennenden Hallenkomplex abzuriegeln und den Dachstuhl eines Nachbargebäudes zu löschen. Auch die Drehleiter der Werkfeuerwehr Peiner Träger war dort eingesetzt. Mit unserem HLF 20/16 übernahmen wir die Löschwassereinspeisung beider Drehleitern. Aufgrund der zunächst nicht ausreichenden Wasserversorgung eine besondere Aufgabe für den Maschinisten, der ständig zwischen Tank- und Einspeisebetrieb wechseln musste.

Zusätzlich wurde vom HLF zwei Trupps unter Atemschutz im Wechsel eingesetzt um mit einem handgeführten Rohr die Flammen niederzuschlagen.

Nachdem der Dachstuhl des Wohngebäudes „kalt“ war, haben wir die Drehleiter in eine Hofeinfahrt umgesetzt, um von dort aus den Inhalt eines Spänebunkers zu löschen. Dieser Bunker war nur noch im unteren Bereich mit Spänen gefüllt und der obere Abschluss war bereits weggebrannt. Insofern wurde zunächst mit einem scharfen Wasserwerferstrahl der Inhalt des Bunkers gelöscht und „umgerührt“ um anschließend die Späne mit Löschschaum abzudecken.

Wir waren mit insgesamt 17 Einsatzkräften vor Ort und wurden nach vier Stunden vom Einsatzleiter entlassen.

Link zu einem Video aus dem Korb der Drehleiter: https://fb.watch/ewGc0MEs5l/