Kellerbrand schnell gelöscht

Datum: Montag 25.07.2022 um 10:04
Alarmierungsart: AlarmApp, DME
Dauer: 1 Stunde 16 Minuten
Einsatzart: Brand > B 2
Einsatzort: Vechelde: Fasanenstrasse
Einsatzleiter: OrtsBM Vechelde-Wahle
Fahrzeuge: ELW 1, HLF 20/16, DLK 23/12, TLF 16/25
Weitere Kräfte: FwSp Bettmar, FwSp Denstorf/Klein Gleidingen, RTW (ASB Braunschweig)


Einsatzbericht:

Auf der Rückfahrt der Drehleitergruppe vom Großfeuer in Stederdorf, gerade Fürstenau passiert, um 10:04 Uhr der nächste Alarm: „Kellerbrand in der Fasanenstraße in Vechelde“ – so lautete der Alarmierungstext.

Nach dem Hinweis des Zugführers, dass das HLF ohne Pressluftatmer anrückt, wurde neben dem Feuerwehrstützpunkt Denstorf/Klein Gleidingen zusätzlich auch der Feuerwehrstützpunkt Bettmar von der Integrierten Regionalleitstelle alarmiert.

Vor Ort wurde ein stark rauchendes Feuer im Keller und ein verrauchter Treppenraum in einem Mehrfamilien-Reihenhaus vorgefunden. Eine Bewohnerin teilte dem Einsatzleiter mit, dass der betroffene Gebäudeteil geräumt sei. Die Lageerkundung führte zu einer Bestätigung dieser Information – kein Bewohner war gefährdet. Die Besatzung der Drehleiter legte sofort Pressluftatmer an, um nach dem Eintreffen des vom Feuerwehrhaus ausgerückten TLF 16/25 und der schnell verlegten Schlauchleitungen in den Keller vorgehen zu können. Die OrtsF Denstorf/Kl. Gleidingen und Bettmar stellten je einen Atemschutztrupp in Bereitstellung und setzten einen Hochleistungslüfter ein. So konnte im Treppenraum und im Keller schnell Rauchfreiheit hergestellt werden.

Das Feuer konnte schnell gelöscht werden, das Brandgut wurde ins Freie getragen und die OrtsF Bettmar und Denstorf/Kl. Gleidingen konnten nach dem Dank des Einsatzleiters für die erbrachte Unterstützung wieder entlassen werden. Ursächlich für das Brandereignis war wohl ein defektes Ladegerät eines Akkuschraubers. Mit dem Abschluss dieses Einsatzes begann der Arbeitsdienst. Nach der Brandrauchbeaufschlagung der Einsatzfahrzeuge beim Großfeuer in Stederdorf waren nun Fahrzeugwäschen erforderlich, Atemschutzgeräte mussten für den Transport zur Feuerwehrtechnischen Zentrale abgerüstet, trockene Schläuche auf die Fahrzeuge gepackt, Einsatzkleidung ausgetauscht und die Einsatzdokumentation vervollständigt werden.