Großbrand

Datum: Mittwoch 17.06.2015 um 18:20
Alarmierungsart: DME
Dauer: 2 Stunden 10 Minuten
Einsatzart: Brand > F3
Einsatzort: Bortfeld: Lange Straße
Fahrzeuge: ELW 1, DLK 23/12, TLF 16/25


Einsatzbericht:

Im Rahmen einer Stichworterhöhung (Erhöhung von F2 (Feuer 2) auf F3 (Feuer 3)) durch die bereits im Einsatz befindliche Ortsfeuerwehr Bortfeld wurde die Drehleitergruppe des Feuerwehrschwerpunktes Vechelde-Wahle, zusammen mit allen weiteren Ortsfeuerwehren der Gemeinde Wendeburg, von der Integrierten Regionalleitstelle Braunschweig/Peine/Wolfenbüttel alarmiert.
 
Die alarmierten Einsatzkräfte des Feuerwehrschwerpunktes Vechelde-Wahle rückten mit der Drehleitergruppe, bestehend aus ELW 1, DLK 23/12 und TLF 16/25, zur überörtlichen Unterstützung nach Bortfeld (Lange Straße) aus. Laut einer ersten Information sollte dort ein großes Gebäude in voller Ausdehnung brennen.
 
Der Drehleitergruppe wurde als Bereitstellungsraum der Parkplatz des NP-Marktes zugewiesen. Die Bereistellung war jedoch nur kurz – bereits nach wenigen Minuten wurden die Drehleitergruppe zur Einsatzstelle beordert.
Da auf der Anfahrt keine Rauchsäule sichtbar war, vermuteten die Einsatzkräfte eine Übung – diese Vermutung bestätigte sich beim Eintreffen an der Einsatzstelle
 
Vor Ort wurde der Zugführer in die Lage eingewiesen und bekam den Einsatzauftrag die Brandbekämpfung über das Wenderohr der Drehleiter einzuleiten.
 
Die Drehleiter wurde in Stellung gebracht und der Wenderohreinsatz vorbereitet. Parallel dazu wurde von den anderen Einsatzkräften der Drehleitergruppe eine eigene Wasserversorgung aufgebaut.
Nach der Durchführung der beiden Maßnahmen wurde die Brandbekämpfung über das Wenderohr vom Drehleiterführer eingeleitet.
 
Als problematisch erwies sich die Kommunikation mit dem Einsatzleiter. Die Einsatzkräfte der Gemeindefeuerwehr Wendeburg funken bereits digital – die Kräfte aus der Gemeinde Vechelde jedoch noch analog – daher war eine Kommunikation anfangs nicht direkt möglich. Dieses Problem konnte jedoch durch die Ausrüstung des Zugführes Vechelde-Wahle mit einem digitalen Handfunkgerät des ebenfalls vor Ort befindlichen ELW 2 gelöst werden.
Im Einsatzverlauf wurde deutlich das die aufgebaute Wasserversorgung vom armierten Unterflurhydranten nicht ausreichenden für den Wenderohreinsatz war. Es wurde eine zweite Leitung zur Einspeisung in das Tanklöschfahrzeug zur Verfügung gestellt. Aber auch dies reichte nicht aus um das Wenderohr der Drehleiter mit voller Leistung zu betreiben.
 
Nach zwei Stunden war die Übung beendet und die Einsatzkräfte rückten wieder in das Feuerwehrhaus ein.
Die Zusammenarbeit vor Ort mit den Kräften aus der Gemeidende Wendeburg hat gut geklappt. Die Übung hat gezeigt, dass wir gemeinsam gut auf den Realfall vorbereitet sind.
 
Text: Martin Hanne