Kellerbrand

Datum: Mittwoch 13.01.2016 um 10:32
Alarmierungsart: DME
Dauer: 1 Stunde
Einsatzart: Brand > F2
Einsatzort: Vechelde: Theodor-Heuss-Weg
Fahrzeuge: ELW 1, HLF 20/16, DLK 23/12, TLF 16/25


Einsatzbericht:

Mit dem Stichwort F2 (Feuer im oder am Gebäude) und der Bemerkung „Kellerbrand, Waschmaschine“ wurden die Kameradinnen und Kameraden des Feuerwehrschwerpunktes Vechelde-Wahle, zusammen mit einem Rettungswagen der Rettungswache Vechelde (ASB Peine), von der Integrierten Regionalleitstelle Braunschweig/Peine/Wolfenbüttel alarmiert.

Der Integrierten Regionalleitstelle wurde über den europaweit einheitlichen Notruf 112 eine brennende Waschmaschine im Keller gemeldet.

Die alarmierten Einsatzkräfte rückten mit ELW 1, HLF 20/16, DLK 23/12 und TLF 16/25 zur Einsatzstelle aus.

Vor Ort wurde folgende Lage vorgefunden:
Die Bewohner des Reihenmittelhauses hatten das Gebäude beim Eintreffen der Rettungskräfte bereits verlassen – weitere Personen waren nicht im Gebäude.
Im Treppenbereich des Gebäudes war eine leichte Verrauchung wahrnehmbar.

Der sich bereits auf der Anfahrt standardmäßig mit Atemschutzgeräten ausgerüstete Angriffstrupp des HLF 20/16 wurde, mit einer Kübelspritze ausgestattet, zur Erkundung im Gebäude eingesetzt. Gleichzeitig wurde von den anderen Einsatzkräften ein Verteiler vor der Haustür in Stellung gebracht und ein C-Rohr mit dem neu verlasteten Schlauchpaket vorbereitet. Der Hochleistungslüfter wurde vor dem Geäbude in Stellung gebracht.

Vom Angriffstrupp kam zeitnah die Rückmeldung, dass das mitgeführte Kleinlöschgerät nicht ausreichend ist. Der Angriffstrupp kam zurück und ging mit dem bereits vorbereiteten C-Rohr zur Brandbekämpfung vor. Zeitgleich erfolgte auch die Überdruckbelüftung des Gebäudes. Als besonders hilfreich für das Vorgehen des Angriffstruppes hat sich wieder das Mitführen der Wärmebildkamera erwiesen.

Bereits nach kurzer Zeit konnte „Feuer aus“ gemeldet werden. Das Gebäude wurde im Anschluss gründlich gelüftet. Die Waschmaschine und der ebenfalls betroffene Trockner wurden ins Freie verbracht.

Die Einsatzstelle wurde im Anschluss an die Eigentümer übergeben. Die Einsatzkräfte konnten wieder in das Feuerwehrhaus einrücken.

Text: Martin Hanne