Verdächtiger Rauch

Datum: Donnerstag 15.12.2016 um 19:06
Alarmierungsart: DME
Dauer: 1 Stunde 54 Minuten
Einsatzart: Brand > F2
Einsatzort: #N/A


Einsatzbericht:

Während der letzten laufenden Ausbildung in diesem Jahr wurden die Kameradinnen und Kameraden des Feuerwehrschwerpunktes Vechelde-Wahle um 19:06 Uhr von der Integrierten Regionalleitstelle Braunschweig/Peine/Wolfenbüttel alarmiert.
 
Das Stichwort bei der dritten Alarmierung an diesem Tag lautete: 67111 – dies bedeutet, dass es sich um eine obejektspezifische Alarm- und Ausrückeordnung handelt. Die Zahl bedeutet des Weiteren das der Löschzug Vechelde-Wahle alarmiert wird.
Durch die vielen bereits im Feuerwehrhaus anwesenden Einsatzkräfte konnten ELW 1, HLF 20/16 und DLK 23/12 vollbesetzt so schnell wie bei einer Berufsfeuerwehr ausrücken ;-). TLF 16/25 und RW 1 folgten kurze Zeit später.
 
Der Einsatzleitwagen fuhr die Einsatzstelle westlich der Bahnlinie wie bereits beim vorherigen Einsatz über die Hildesheimer Straße an. So konnte der Zugführer bereits wertvolle Zeit vor dem Eintreffen der Großfahrzeuge für die Erkundung nutzen.
 
Beim Eintreffen der Großfahrzeuge an der Einsatzstelle, der Firma Galvanotechnik Kessel GmbH & Co. KG, in der Raiffeisenstraße in Vechelde erkannten die Einsatzkräfte die Lage: Es handelt sich um eine Alarmübung. Trotz dessen das einige Kameraden bereits das dritte mal an diesem Tag im Einsatz waren wurde die Lage professionell und zügig abgearbeitet.
 
Der Zugführer hatte im Rahmen der Erkundung vom Schichtmeister bereits die Informationen erhalten das ein Arbeiter vermutlich im Lagerbereich vermisst wird. Im dortigen Bereich war eine starke Verrauchung wahrnehmbar.
Zur Menschenrettung und Brandbekämpfung wurde ein Trupp unter Atemschutz eingesetzt. Nach dem die vermisste Person gefunden wurde erfoltge die Menschenrettung. Ein zweiter Atemschutztrupp übernahm die Brandbekämpfung.
 
Im Anschluss wurde die Übung beendet. Die Halle wurde belüftet und es fand eine kurze Einsatznachbesprechung mit den Verantwortlichen der Firma Galvonotechnik Kessel statt. Das Fazit war positiv, kleine Verbesserungsmöglichkeiten wurden dennoch festgestellt. Diese werden in den nächsten Ausbildungsdiensten aufgearbeitet.
 
Nach dem Einrücken in das Feuerwehrhaus und der Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft wurde die UVV-Ausbildung mit anschließendem gemeinsamen Abendessen fortgeführt.
 
Text: Martin Hanne