Wohnhausbrand

Datum: Sonntag 05.03.2017 um 23:22
Alarmierungsart: DME
Einsatzart: Brand > F3
Einsatzort: Lengede, Am Brink 1
Fahrzeuge: ELW 1, DLK 23/12, TLF 16/25


Einsatzbericht:

Mit dem Stichwort F3 und der Bemerkung „Stichworterhöhung – Wohnhaus total“ wurden die Kameradinnen und Kameraden des Feuerwehrschwerpunktes Vechelde-Wahle von der Integrierten Regionalleitstelle Braunschweig/Peine/Wolfenbüttel alarmiert.

Bereits um 23:22 Uhr wurden die Ortsfeuerwehren Lengede und Klein Lafferde zusammen mit einem Rettungswagen der Rettungswache Vechelde (ASB) Peine zu einem Feuer in bzw. an einem Gebäude in der Straße Am Brink in Lengede alarmiert.

Aufgrund von mehreren Notrufen erfolgte, nach Absprache mit den alarmierten Einsatzkräften, eine Stichworterhöhung von F2 (Standardfeuer) auf F3 (Feuer groß). Dies hatte eine umfängliche Nachalarmierung durch die Integrierte Regionalleitstelle zur Folge.

Da die in der Alarm- und Ausrückeordnung der Gemeindefeuerwehr Lengede vorgesehene Drehleitergruppe der Berufsfeuerwehr Salzgitter (Wache Lebenstedt) in einem Einsatz gebunden war, wurde, nach Rücksprache mit den Lengeder Einsatzkräften, durch die Leitstelle die Drehleitergruppe des Feuerwehrschwerpunktes Vechelde-Wahle alarmiert.

Die alarmierten Einsatzkräfte rückten mit der Drehleitergruppe, bestehend aus ELW 1, DLK 23/12 und TLF 16/25, zur Einsatzstelle in Lengede aus.

An der Einsatzstelle konnte die Drehleiter schnell in Stellung gebracht werden. Dank der bereits durch die Lengeder Einsatzkräfte vorbereiteten Wasserversorgung konnte schnell mit der Abriegelung eines Nachbargebäudes mittels Wenderohr begonnen werden. Die brennende Holzverkleidung der Giebelseite wurde ebenfalls mit dem Wenderohr abgelöscht.

Im weiteren Einsatzverlauf wurde ein Stellungswechsel der Drehleiter durchgeführt und die Dachhaut mittels Einreißhaken geöffnet. Zur Suche bzw. Lokalisierung von Brand-/Glutnestern wurde die Wärmebildkamera aus dem Rettungskorb eingesetzt.

Durch die Feuerwehren der Gemeinde Lengede wurden mehrere C-Rohre von Trupps unter Atemschutz eingesetzt. Ein Innenangriff war aufgrund der durchweichten Lehmdecken nicht mehr möglich. Zum Glück befand sich zum Zeitpunkt des Brandes keine Person im Gebäude.

Um 01:42 Uhr wurde die Drehleitergruppe aus dem Einsatz entlassen und rückte wieder in das Feuerwehrhaus ein. Im Einsatz waren ca. 60 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst.

Text: Martin Hanne