Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person

Datum: Donnerstag 23.03.2017 um 14:11
Alarmierungsart: DME
Dauer: 39 Minuten
Einsatzart: Hilfeleistung > VU3
Einsatzort: Fürstenau, K21 Fürstenau –> Kanal
Fahrzeuge: ELW 1, HLF 20/16, TLF 16/25, RW 1
Weitere Kräfte: Bettmar


Einsatzbericht:

PKW prallt mit Beifahrerseite gegen einen Straßenbaum – drei verletzte Personen

Mit dem Stichwort VU3 und der Bemerkung „Person eingeklemmt Straße“ wurden die Kameradinnen und Kameraden des Feuerwehrschwerpunktes Vechelde-Wahle, zusammen mit den Ortsfeuerwehren des Löschverbundes West (Bettmar, Liedingen, Sierße-Fürstenau), zwei Rettungswagen und einem Notarzteinsatzfahrzeug, von der Integrierten Regionalleitstelle Braunschweig/Peine/Wolfenbüttel alarmiert.

Die alarmierten Einsatzkräfte rückten mit der Rüstgruppe bestehend aus ELW 1, HLF 20/16 und RW 1 zur Einsatzstelle auf der K 21 zwischen Fürstenau und der Kanalbrücke über den Mittellandkanal aus. Noch auf der Anfahrt ließ der Zugführer das einsatzbereit besetzte TLF 16/25 ebenfalls zur Einsatzstelle ausrücken.

Die Leitstelle gab über Funk eine erste Einweisung: Nach einem Unfall sollten drei Personen schwer verletzt sein – ob Personen im Fahrzeug eingeklemmt sind war nicht eindeutig bekannt.

Vor Ort wurde folgende Lage vorgefunden:
Ein PKW ist auf der K 21 zwischen der Kanalbrücke und der Ortschaft Fürstenau mit der Beifahrerseite gegen einen Baum geprallt. Das Fahrzeug drehte sich und kam quer über beide Fahrbahnen stehend zum Stillstand. Der Fahrer befand sich noch im Fahrzeug, war jedoch nicht eingeklemmt. Zwei weitere Fahrzeuginsassen befanden sich außerhalb des Fahrzeuges auf einem Radweg. Die Besatzung des zuerst eingetroffenen Rettungswagen führte gerade die Sichtung der drei verletzten Personen durch.

Bereits wenige Augenblicke später trafen das Notarzteinsatzfahrzeug und zwei weitere Rettungswagen an der Einsatzstelle. So konnten alle verletzten Personen rettungsdienstlich versorgt werden.

Durch die Einsatzkräfte der Feuerwehr wurde nach Rücksprache mit der Polizei die Fahrzeugbatterie abgeklemmt und ausgetretene Betriebsflüssigkeiten mit Bindemittel abgestreut. Weitere Maßnahmen waren nicht erforderlich.

Bereits nach kurzer Zeit konnten alle Einsatzkräfte der Feuerwehr wieder in die Feuerwehrhäuser einrücken.

Text: Martin Hanne