Brennender Akku-Rasenmäher

Datum: Dienstag 09.05.2017 um 10:42
Alarmierungsart: DME
Dauer: 21 Minuten
Einsatzart: Brand > F1
Einsatzort: Wahle, Kirchbacher Straße
Fahrzeuge: ELW 1, HLF 20/16, TLF 16/25


Einsatzbericht:

Mit dem Stichwort F1 und der Bemerkung ‚Brennt E-Rasenmäher‘ wurden die Kameradinnen und Kameraden des Feuerwehrschwerpunktes Vechelde-Wahle von der Integrierten Regionalleitstelle Braunschweig/Peine/Wolfenbüttel alarmiert.

Bei Gartenarbeiten wollte eine Anwohnerin einen neu gekauften Akku-Rasenmäher nutzen. Beim Einstecken des Akku begann der Rasenmäher zu qualmen. Die Anwohnerin zog den Akku sofort wieder ab und stellte den Rasenmäher auf eine gepflasterte Terrasse. Da nun bereits starker Qualm und leichte Flammen sichtbar waren, wurde ein Notruf abgesetzt. 

Die alarmierten Einsatzkräfte rückten mit HLF 20/16 und ELW 1 zur Einsatzstelle in der Kirchbacher Straße in Wahle aus. Die Anfahrt war bereits ab dem Feuerwehrhaus auf Sicht mögliche – eine schwarze Rauchsäule wies den Einsatzkräften den Weg.

Vor Ort wurde folgende Lage vorgefunden:
Der Akku-Rasenmäher brannte in voller Ausdehnung. Der sich bereits auf der Anfahrt mit Atemschutzgeräten ausgerüstete Angriffstrupp ging mit der Schnellangriffseinrichtung zur Brandbekämpfung vor. Bereits nach einem ersten Wasserstoß wurde der Löscherfolg sichtbar. Nach dem Einsatz von ca. 150 Litern Löschwasser konnte der Leitstelle ‚Feuer aus‘ gemeldet werden.

Das einsatzbereit besetzte TLF 16/25 musste nicht mehr ausrücken.

Wir hoffen das die Besitzerin des Akku-Rasenmähers mit der Hilfe unserer Fotodokumentation und den wenigen Überresten – nur der Metallgriff und Reste des Motors sind übrig – keine Probleme beim Umtausch hat 😉

Besonders ärgerlich für die nach der Alarmierung zum Feuerwehrhaus anrückenden Einsatzkräfte war ein auf dem Gelände des Feuerwehrhauses abgestellter Gliederzug eines Baustoffhandels.

Der Mitarbeiter des Baustoffhandels nutzte das Gelände um Waren zwischen der Zugmaschine und dem Anhänger hin und her zu laden. Die Zufahrten zum Feuerwehr- und Rettungswachengelände sind mit dem Verkehrsschild 250 – Durchfahrt verboten – gekennzeichnet. Scheinbar gilt dies für den Baustoffhandel nicht :-(.

Nach dem Einsatz staunten die Einsatzkräfte nicht schlecht. Man hatte doch stark vermutet, dass der LKW-Fahrer sein falsches Handeln eingesehen hat….nein so irrt man sich. Der Anhänger des Gliederzuges stand auf dem für die Einsatzkräfte vorgesehenen Parkstreifen – von der Zugmaschine war weit und breit nichts zu sehen. Kopfschüttelnd fuhren die Einsatzkräfte wieder nach Hause bzw. zur Arbeit.

Text: Martin Hanne