Verkehrsunfall mit verletzten Personen

Datum: Dienstag 10.10.2017 um 12:18
Alarmierungsart: DME
Dauer: 42 Minuten
Einsatzart: Hilfeleistung > VU1
Einsatzort: Vechelde, B1 – Abfahrt Nord
Fahrzeuge: ELW 1, TLF 16/25, RW 1


Einsatzbericht:

Mit dem Stichwort VU 1 und der Bemerkung „Verkehrsunfall 2 Verletzte“ wurden die Kameradinnen und Kameraden des Feuerwehrschwerpunktes Vechelde-Wahle, zusammen mit zwei Rettungswagen der Rettungswache Vechelde (ASB Peine) und dem Notarzteinsatzfahrzeug aus Peine, von der Integrierten Regionalleitstelle Braunschweig/Peine/Wolfenbüttel alarmiert.

Die alarmierten Einsatzkräfte rückten mit ELW 1, TLF 16/25 und RW 1 zur Einsatzstelle auf der Vechelder Umgehungsstraße im Bereich der Auf- und Abfahrt Nord aus.

Durch die Besatzung des zuerst eingetroffenen Rettungswagen wurde in einer Rückmeldung die Anzahl der verletzten Personen auf drei erhöht – somit wurde ein weiterer Rettungswagen aus Peine alarmiert (DRK Peine).

Folgende Lage wurde von den Einsatzkräften der Feuerwehr vorgefunden:
Nach einem Frontalzusammenstoß von zwei Fahrzeugen wurden in einem Fahrzeug zwei Personen von Passanten und einem zufällig an der Einsatzstelle vorbei gekommenen Rettungsassistenten der Berufsfeuerwehr Hannover versorgt. Aus dem Motorraum des Fahrzeuges trat Qualm aus – dieses stellte sich jedoch als Wasserdampf heraus.
Die Fahrerin des zweiten beteiligten Fahrzeuges wurde bereits neben ihrem Fahrzeug, welches nach dem Zusammenstoß in die Leitplanke geprallt ist, von der Besatzung des zuerst eingetroffenen Rettungswagen versorgt. Auch hier drang dunkler Qualm aus dem Motorraum – dieses jedoch verbunden mit einer zunehmenden Intensität und dem Geruch nach verbranntem Plastik/Kunststoff.

Die Patientin wurde von Rettungsdienst und der Feuerwehr schnell aus dem Gefahrenbereich getragen und in den sicheren RTW transportiert. Von der Besatzung des TLF wurde ein Pulverlöscher zur Brandbekämpfung im Motorraum vorgenommen.

Bei beiden Fahrzeugen wurden im Verlauf die Batterien abgeklemmt und ausgetretene Betriebsstoffe mit Bindemittel abgestreut. Die Betreuung/Versorgung der weiteren verletzten Personen wurde von den Besatzungen der anderen beiden Rettungswagen übernommen. Alle verletzten Personen wurden in umliegende Krankenhäuser transportiert.

Nach dem das gesättigte Bindemittel wieder aufgenommen wurde, erfolgte eine Nassreinigung der Fahrbahn mit der Schnelleingriffseinrichtung des TLF.

Die Umgehungsstraße musste für die Zeit der Rettungsarbeiten komplett gesperrt werden.

Im Anschluss wurde die Einsatzstelle der Polizei übergeben und die Einsatzkräfte rückten wieder in das Feuerwehrhaus ein.

Text: Martin Hanne