Zimmerbrand

Datum: Dienstag 26.06.2018 um 08:15
Alarmierungsart: DME
Dauer: 56 Minuten
Einsatzart: Brand > F2
Einsatzort: Sierße, Dorfstraße
Fahrzeuge: ELW 1, HLF 20/16, DLK 23/12, TLF 16/25


Einsatzbericht:

Feuer im Hotel – 2 Lüfter brannten

Nach der Alarmierung um 08:15 Uhr mit dem Stichwort „F2 in Sierße“ wurden die ausrückenden Kräfte des Feuerwehrschwerpunktes Vechelde-Wahle vom Leitstellendisponenten per Sprechfunk darüber informiert, dass es sich um ein bestätigtes Feuer in einem Gastronomie- und Hotelbetrieb in Sierße handelt und dass die Drehleitergruppe die erste Einheit ist, die sich angemeldet hat.

Der Zugführer ließ daraufhin das noch einsatzbereit im Feuerwehrhaus verbliebene Tanklöschfahrzeug nachrücken. So hätten ausreichend Einsatzkräfte auch für eine umfängliche Brandbekämpfung zur Verfügung gestanden.

Vor Ort wurde schnell erkundet und festgestellt, dass sich keine Gäste mehr im Hotel befanden und in den gegenüberliegenden Nasszellen zweier Hotelzimmer die Lüfter brannten. In der einen Nasszelle war der Lüfter teilweise aus dem Abluftrohr gefallen und in der gegenüberliegenden Nasszelle war der Lüfter quasi von hinten durch die Wärmeströmung in Brand geraten.

Die Einsatzkräfte aus Vechelde-Wahle konnten die OrtsF Sierße-Fürstenau und die die mitalarmierten Einheiten aus Bettmar und Liedingen gut unterstützen. So wurde vom HLF der Schnellangriffsverteiler gesetzt und ein C-Rohr vorbereitet. Vorgenommen wurden aber letztlich nur zwei Kübelspritzen um die Lüfterreste abzulöschen und den Abluftkanal zu kühlen. Mittels eines Nageleisens konnten die Lüfter aus den Abluftrohren gehebelt werden.

Sowohl die beiden betroffenen Nassräume als auch die beiden Hotelzimmer darüber wurden mit der Wärmebildkamera kontrolliert. Nachdem eine vermeintliche leichte Rauchentwicklung im Bereich einer Gaube im Außenbereich festgestellt wurde, wurde noch auch die Drehleiter eingesetzt. Allerdings konnten keine Wärmebeaufschlagung und keine weitere Rauchfreisetzung im Dachbereich festgestellt werden.

Glück im Unglück – der Schaden blieb durch den schnellen Einsatz gering.

Text: Michael Hanne