Verdächtiger Rauch

Datum: Mittwoch 27.06.2018 um 21:02
Alarmierungsart: DME
Dauer: 38 Minuten
Einsatzart: Brand > F2
Einsatzort: Vechelde, Berliner Straße
Fahrzeuge: ELW 1, HLF 20/16, DLK 23/12, TLF 16/25, RW 1, MTF 1


Einsatzbericht:

Verdächtiger Rauch im Vechelder Hallenbad

Zum zweiten Einsatz am heutigen Tag wurde der Löschzug des Feuerwehrschwerpunktes Vechelde-Wahle um 21:02 Uhr von der Leitstelle alarmiert. Im Vechelder Hallenbad hatte der Schwimmmeister leichten Brandgeruch festgestellt.

Nach dem verkorksten Fußballspiel konnten 27 Einsatzkräfte von der Leitstelle mittels Digitalalarm von den Sofas geholt werden – komplett besetzt rückte der Löschzug, noch um eine MTW-Besatzung verstärkt, zur Berliner Straße in Vechelde aus.

Umfänglich war die Erkundungsarbeit der Führungskräfte. Brandgeruch war sowohl vor, hinter und im Hallenbad wahrnehmbar. Der Schwimmmeister vermutete, dass der Hubbodenmotor schmorte. Allerdings hatte er keinen Zugang zum Technikbereich. Zusammen mit einer Mitarbeiterin gelang es ihm aber sehr schnell telefonisch eine weitere Mitarbeiterin mit Schlüsselgewalt zur Einsatzstelle zu rufen.

In der Zwischenzeit wurde von der Besatzung des HLF auf der Rückseite ein Angriffstrupp mit Kleinlöschgeräten und ein Sicherheitstrupp bereitgestellt. Bei der Begehung des Technikbereiches wurde allerdings festgestellt, dass dort keine Verrauchung vorhanden und der Hubbodenmotor kalt war.

Eine nochmalige umfassende Erkundung führte zu dem Ergebnis, dass für die Brandgeruchsentwicklung wohl ein Lagerfeuer ursächlich ist – vielleicht aber auch eine große Bundeswehrübung in Sachsen-Anhalt. Die dort entstandene Rauchentwicklung hatte aufgrund des Ostwindes bereits die Feuerwehr Braunschweig bzw. die Leitstelle umfänglich beschäftigt.

Hervorragend war die Unterstützung der Feuerwehr durch den Schwimmmeister und dessen Mitarbeiterin – das müsste auch bei anderen Einsätzen immer so sein!

Mit einem Kaltgetränk im Feuerwehhaus wurde das Einsatzgeschehen für den heutigen Tag abgeschlossen – hoffentlich!

Text: Michael Hanne