Datum: Dienstag 09.05.2023 um 06:44 Uhr
Alarmierungsart: AlarmApp, DME
Dauer: 42 Minuten
Einsatzart: Hilfeleistung > H 2W
Einsatzort: Stichkanal nach Salzgitter im Bereich der L475
Einsatzleiter: Einsatzleiter
Fahrzeuge: ELW 1, HLF 20/16, DLK 23/12, TLF 16/25
Weitere Kräfte: FwSp Denstorf/Klein Gleidingen, OrtsF Sierße/Fürstenau, OrtsF Wedtlenstedt, RTW Vechelde (ASB Peine)
Einsatzbericht:
Mit dem Alarmierungstext „Tier in Gewässer-Notlage“ wurde unsere Wasserrettungskomponente (Einsatzleitwagen, Tanklöschfahrzeug mit Wasserrettungsausstattung und Drehleiter) zum Stichkanal – Höhe Yachthafen Heidanger – zusammen mit den Ortsfeuerwehren Wedtlenstedt, Denstorf/Klein Gleidingen und Sierße/Fürstenau und einem Rettungswagen der Rettungswache Vechelde (ASB Peine) alarmiert. Dieser große Kräfteansatz war der Situation geschuldet, dass der Disponent in der Integrierten Regionalleitstelle das Einsatzstichwort „H 2W“ gewählt hatte.
Beim ersten Halt unserer Einheit auf der Kanalbrücke wurde uns von einem Passanten auf dem Leinpfad die Einsatzstelle angezeigt. Die Erkundung des Zugführers führte zu der Erkenntnis, dass ein Reh in den Yachthafen hineingeschwommen war. Daraufhin wurden alle Kräfte zur Erkundung des Hafenbereiches eingesetzt – ein Reh wurde jedoch nicht gefunden.
Die OrtsF Sierße/Fürstenau wurde daraufhin noch wasserseitig per Schlauchboot mit einem Erkundungsauftrag tätig – ebenfalls ohne Ergebnis.
Es wurde davon ausgegangen, dass sich das Reh im Hafenbereich selbst ans Ufer hat retten können … Im Stichkanal wurde noch ein älterer Rehkadaver gefunden. Hier wurde die Ortsfeuerwehr Wedtlenstedt tätig.
Text: Michael Hanne

