Datum: Dienstag 12.08.2025 um 12:51 Uhr
Alarmierungsart: AlarmApp, DME
Dauer: 2 Stunden 20 Minuten
Einsatzart: Brand > B WALD-2
Einsatzort: K56: Zwischen Klein Gleidingen und Timmerlah (BS)
Einsatzleiter: ZF Vechelde-Wahle
Fahrzeuge: ELW 1, TLF 16/25
Weitere Kräfte: Bettmar, Denstorf-Klein Gleidingen, Fachgruppe Drohne Landkreis Peine, Groß Gleidingen, Lamme (BS), Peine Kernstadt, Polizei, Pressesprecher, RTW Vechelde (ASB Peine), Sonnenberg, stellv. GBM, Timmerlah (BS), Vechelade, Vöhrum, Wedtlenstedt, Wendeburg Kernort
Einsatzbericht:
Mit dem Stichwort B WALD-2 und dem Meldebild „Brand größeren Ausmaß Vegetation“ wurden die Einsatzkräfte des Feuerwehrschwerpunktes Vechelde-Wahle, zusammen mit den Ortsfeuerwehren des Löschverbundes Ost, einem Rettungswagen der Rettungswache Vechelde und der Fachgruppe Drohne der Kreisfeuerwehr Peine, von der Leitstelle (IRLS BS/PE/WF) alarmiert.
Aufgrund von erforderlichen umfänglichen Instandhaltungsmaßnahmen befindet sich unser HLF 20/16 aktuell beim Aufbauhersteller. Daher verfügen wir aktuell nur über ein wasserführendes Fahrzeug.
Unsere Einsatzkräfte rückten daher mit dem TLF 16/25 und dem ELW 1 zur gemeldeten Einsatzstelle im Bereich der Bundesstraße 1 am Abzweig nach Groß Gleidingen aus.
Bereits aus Vechelde war eine Anfahrt auf Sicht möglich – die Rauchsäule führte die Einsatzkräfte direkt zur Einsatzstelle.
Vor Ort angekommen übernahm unserer Zugführer, nach Absprache mit der Besatzung des zuerst eingetroffen TLF der zuständigen Ortsfeuerwehr Denstorf/Klein Gleidingen, die Einsatzleitung.
Es wurde ein Ankerpunkt am südöstlichen Ende der brennenden Fläche gesetzt. Von dort aus wurde Löschangriffe an beiden Flanken vorgenommen. Diese erfolgten im Pump-and-Roll-Verfahren bzw. in Raupentechnik. Des Weiteren waren mehrere Einsatzkräfte mit Feuerpatschen im Einsatz.
Aufgrund der teilweise starken Windböen breitete sich das Feuer in nordwestlicher Richtung aus. Das Feuer erfasste so auch einen noch nicht abgeernteten Bereich des Getreidefeldes.
Aufgrund der schnellen Ausbreitung wurden weitere wasserführende Fahrzeuge nachgefordert.
Mehrere Trecker mit Grubbern unterstützten die Löscharbeiten in dem sie Schneisen um die brennende Flächen zogen.
Auch die Drohnengruppe der Kreisfeuerwehr kam zum Einsatz und stellte Lagebilder aus der Luft zur Verfügung. Auch noch vorhandene Wärmequellen wurden detektiert und konnten so von den Einsatzkräften im Nachgang direkt abgelöscht werden.
Im nordwestlichen Bereich kam das Feuer an der natürlichen Schneise – der Straße von Klein nach Groß Gleidingen – zum Stehen. Hier mussten die Grünstreifen abgelöscht werden.
Nach dem der Brand unter Kontrolle war, konnten die sich noch auf der Anfahrt befindlichen Kräfte die Alarmfahrt abbrechen und wieder in Ihre Standorte einrücken.
Insgesamt brannte eine Fläche von ca. 75.000 m².
Nach Abschluss der Löscharbeiten wurde eine Einsatznachbesprechung durchgeführt. Im Anschluss an alle Arbeiten der Feuerwehr grubberte ein Landwirt die komplette Brandfläche.
Nach ca. 2 Stunden Einsatzzeit rückten alle Kräfte wieder in ihre Standorte ein.

