Verkehrsunfall auf Vechelder Umgehungsstraße

Datum: Donnerstag 06.11.2025 um 18:49 Uhr
Alarmierungsart: Funk, Persönlich
Dauer: 2 Stunden
Einsatzart: Hilfeleistung > H VU-1
Einsatzort: B1 – Umgehungsstraße Vechelde: Abfahrt Nord
Einsatzleiter: OrtsBM Vechelde-Wahle
Fahrzeuge: ELW 1, HLF 20/16, DLK 23/12, TLF 16/25, RW 1, MTF 1
Weitere Kräfte: Polizei


Einsatzbericht:

Am Feuerwehrhaus standen im Außenbereich einige Einsatzkräfte die nicht zum vorherigen Einsatz im Hallenbad Vechelde ausgerückt waren und unterhielten sich, als sie plötzlich von einem lauten Knall aus dem Gespräch gerissen wurden. Sofort war klar: Es gab einen Verkehrsunfall im Abfahrtbereich Nord der Vechelder Umgehungsstraße.

Sofort eilten Einsatzkräfte zu Fuß zur nahen Unfallstelle. Die Lage stellte sich rasch als Frontalzusammenstoß zweier Fahrzeuge heraus, ein drittes Fahrzeug war beteiligt. Keine Person war eingeklemmt, Betriebsflüssigkeiten liefen aus.
Ein zufällig vorbeikommender Mitarbeiter des ASB Peine übernahm die medizinische Sichtung der beteiligten Personen.

Über Notruf wurde die Integrierte Regionalleitstelle Braunschweig/Peine/Wolfenbüttel über den Einsatz informiert. Sie informierte umgehend die Besatzung des ELW 1 die wiederum sofort freie Einheiten zur Unfallstelle entsandte. Des Weiteren alarmierte die Leitstelle zwei Rettungswagen des ASB Peine.

Von den vor Ort befindlichen Einsatzkräften wurden erste Maßnahmen eingeleitet. So wurde der RW 1 der Einsatzstelle zugeführt und mit einem MTW die Zufahrt zur Umgehungsstraße am Vechelder Europakreisel abgesperrt.

In Zusammenarbeit mit der Polizei wurde die Unfallstelle weiträumig abgesperrt. Einsatzkräfte der Feuerwehr streuten auslaufende Betriebsstoffe ab und schalteten die beteiligen Fahrzeuge spannungsfrei.

Eines der beteiligen Fahrzeuge war ein E-Fahrzeug – hier galt es das Hochvoltsystem zu deaktivieren. Etwas schwierig gestaltete sich die Suche nach der zum Fahrzeug passenden Rettungskarte welche besondere Hinweise für Einsatzkräfte zur Verfügung stellt. Nach dem die passende Rettungskarte gefunden war, wurden das Hochvoltsystem deaktiviert und die 12 V-Spannungsversorgung des Fahrzeuges unterbrochen.

Mehrere betroffenen Personen wurden vom Rettungsdienst in umliegende Krankenhäuser transportiert.

Nachdem die Unfallfahrzeuge von zwei Abschleppunternehmen abtransportiert wurden, konnte die Einsatzstelle an den vor Ort befindlichen verantwortlichen Mitarbeiter des Straßenbaulastträgers übergeben werden. Alle Kräfte rückten in die Standorte ein.

Umfangreiche Reinigungsarbeiten durch eine Fachfirma waren anschließend nötig.

Ein Hinweis der Feuerwehr:
Um die Arbeit der Rettungskräfte zu erleichtern empfehlen wir die zu Ihrem Fahrzeug passende Rettungskarte auszudrucken und zusammengefaltet hinter der Fahrersonnenblende mitzuführen.
Im Internet gibt es viele Möglichkeiten die passende Rettungskarte zu finden.
Als weiterer Hinweis sind Aufkleber verfügbar die im Bereich der Windschutzscheibe aufgeklebt werden und auf die im Fahrzeug mitgeführte Rettungskarte hinweisen.